Musik & Wort zu Karfreitag

Karfreitag: Die sieben Worte Jesu am Kreuz

Sie wurden mehrfach vertont, von Heinrich Schütz, Joseph Haydn, César Franck oder Charles Gounod: Die Sieben Worte Jesu am Kreuz oder wie sie die katholische Kirche offiziell bezeichnet: Die sieben letzten Worte. Nach kirchlicher Überlieferung sind es sieben Worte, die Jesus in seinem Todeskampf gesprochen hat. «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun» (Lk 23,34). «Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein» (Lk 23,43). «Frau, da ist dein Sohn!“ und: «Da ist deine Mutter» (Joh 19,26-27). «Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?» (Mk 15,34). «Mich dürstet!» (Joh 19,28). «Es ist vollbracht» (Joh 19,30). «Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist» (Lk 23,46). Sie zeigen uns, wie Jesus sein Leben verstanden hat und zugleich, wie die ersten Christinnen und Christen seine Botschaft, sein Handeln und sein Geschick gedeutet haben.
Im «Musik & Wort» an Karfreitag, 30. März, werden die sieben Worte Jesu am Kreuz unter anderem mit Texten von Kurt Marti meditiert, dazwischen ertönt Passionsmusik.
Musik: Judith Simon (Saxophone), Willy Kenz (Orgel und Saxophon) Text: Pfarrehepaar Regina & Stephan Degen-Ballmer